Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Beschwerdebildern. Jeder Mensch kennt von Zeit zu Zeit das Gefühl, traurig oder in schlechter Stimmung zu sein oder einfach keine Lust zu haben. Wenn diese Zustände jedoch häufig auftreten und die Stärke so belastend ist, dass die Betroffenen darunter leiden, ihre Lebensqualität eingeschränkt ist und soziale Folgen mit einhergehen, handelt es sich möglicherweise um eine depressive Erkrankung. Hauptmerkmale einer Depression sind gedrückte Stimmung, Interessenverlust, Freudlosigkeit, Verminderung des Antriebs und eine erhöhte Ermüdbarkeit.

Depression

Depressionen können unterschiedliche Ursachen haben, treten in verschiedenen Schweregraden (leicht, mittelgradig, schwer) auf und variieren in ihrer Dauer.

Symptome einer Depression können sein:

  • gedankliche Symptome wie negative Wahrnehmung des Selbst, der Umwelt und der Zukunft (z.B. „Es wird nicht mehr besser werden“) und verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • emotionale Symptome (z.B. gedrĂĽckte Stimmung, Traurigkeit, GefĂĽhl der inneren Leere, GleichgĂĽltigkeit, SchuldgefĂĽhle, Angst und GefĂĽhle der Wertlosigkeit, Hilflosigkeit, vermindertes SelbstwertgefĂĽhl und Selbstvertrauen)
  • körperliche Symptome (z.B. Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder gesteigerter Appetit, Verlust des sexuellen Interesses, MĂĽdigkeit, Nervosität, Unruhe)
  • Verhalten (z.B. Passivität, sozialer RĂĽckzug, Abbruch der sozialen Bindungen, evtl. sogar Vernachlässigung der eigenen Person)
Herangehensweise an eine Depression

Wenn Sie die Vermutung haben, an einer depressiven Erkrankung zu leiden, können wir Ihr Erleben und die dazugehörigen Symptome durch ausführliche Gespräche einordnen. Nach einer gründlichen Diagnostik und je nach Art und Schweregrad Erkrankung kommen verschiedene Therapieansätze in Frage. Bei leichten Depressionen ist eine Psychotherapie angezeigt und kann bei Bedarf mit einer medikamentösen Behandlung durch den Facharzt kombiniert werden. Bei schweren Depressionen kommen sowohl psychotherapeutische als auch medikamentöse Maßnahmen zum Einsatz. Ich behalte mir das Recht vor, Sie bei entsprechendem Schweregrad an Fachärzte weiterzuleiten. Psychotherapeutisch haben sich hier verhaltenstherapeutische Verfahren bewährt (Wirksamkeit wissenschaftlich belegt). Naturgemäß kann ich Ihnen kein Heilversprechen geben.

Vereinbaren Sie gerne ein Erstgespräch mit mir und wir schauen gemeinsam, wie Ihre nächsten Schritte aussehen könnten.