Mentale Vorbereitung – Der Weg zum Erfolg

Mentales Training wird in vielen Bereichen angewendet, beispielsweise beim Sport. Das Ziel ist, dass der Sportler seine jeweiligen Schritte und Taktiken im voraus visualisiert, erprobt und das „Ziel“ festlegt, damit er einfacher von A nach B kommt und einen „Roten Faden“ findet. Er trainiert also vorab im Kopf, was dabei hilft, sich zielführend zu verhalten und eigene Ressourcen optimal zu nutzen. Eine bestimmte Zielvorstellung (Bild) ist sehr hilfreich, um sich zu motivieren und zielführende Dinge zu tun. Gedanken und Vorstellungen werden in eine positive Richtung gelenkt und Störreize möglichst komplett ausgeblendet oder zumindest gemildert.

Und was wirklich interessant ist: Unser zentrales Nervensystem macht keinen Unterschied zwischen dem, was tatsächlich passiert und dem, was man sich einbildet! Das bedeutet, dass die Vorstellung von etwas die gleichen Körperreaktionen auslöst, wie die reale Situation selbst. Das kann ein großer Nachteil sein, wenn die Vorstellungen destruktiv sind, aber auch ein enormer Vorteil, wenn man diese Stärken für sich nutzt und zielführend herangeht.

 

Personen, die sich zuvor mental auf etwas vorbereitet haben, empfinden sich als leistungsfähiger, motivierter und selbstbewusster.
Die Ressourcen sind gestärkt und können optimal genutzt werden.

 

Mentale VorbereitungWarum die Methode der mentalen Vorbereitung so sinnvoll ist:
  • Der Körper ist leistungsfähiger und die allgemeine Leistung nimmt zu, wenn der Kopf „mitmacht“
  • Das Wesentliche und Positive bleibt im Fokus der Aufmerksamkeit
  • Erprobung und Training im Kopf vor der Umsetzung in der Realität – Wir proben bereits vor dem Ereignis und ermöglichen somit ein besseres „Zurechtfinden“ in der späteren realen Situation
  • Ressourcen (Bewältigungsstrategien) werden auf- und ausgebaut, damit Sie in der späteren Situation entsprechend reagieren können
  • Das Visualisieren (Bilder machen) hilft dabei, sich vorab in die zukünftige Situation „hineinzufühlen“, damit sie Ihnen nicht ganz so fremd bzw. ungewohnt erscheint
  • Umgang mit Körperempfindungen (zum Beispiel zunehmende Intensität der Wehen während der Geburt) und mit belastenden Gedanken wird verbessert – lernen, erproben und üben, bis das zielführende Verhalten und die Ressourcen „ganz automatisch“ genutzt werden, ohne in destruktives (dysfunktionales) Verhalten und Denken zurückzufallen
  • Selbstmotivation und Stärkung des Selbstvertrauens. Daran „hängt“ es in den meisten Fällen
  • Verständnis des Zusammenhangs von Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen. So können Sie zunehmend Klarheit und Bewusstsein in Ihre eigenen Vorgänge und Strukturen bringen
  • Der Körper folgt den Gedanken – Das Ziel ist im Kopf bereits erreicht
Situationen, auf die man sich mental vorbereiten sollte sind u.a.:
  • Geburt des Kindes (mentale Vorbereitung finden auch während den Geburtsvorbereitungskursen statt)
  • Prüfungen – schriftlich oder mündlich – (z.B. Examen, Führerschein)
  • Sportereignisse
  • Bewerbungsgespräche
  • wiederkehrende stressbehaftete (ggf. mit Angst verbundene) Situationen, wie z.B. bestimmte Orte, erstes Date
  • und vieles mehr

 

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Wann reicht eine mentale Vorbereitung nicht aus?

Falls sich während der gemeinsamen Termine herausstellt, dass ein bestimmtes Erkrankungsbild (z.B. eine Angsterkrankung) bzw. lang andauernde psychische Beschwerden vorliegen, kann eine mentale Vorbereitung keine Psychotherapie ersetzen.

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