Informationen zur Schlafstörung

Fast jeder Mensch begegnet von Zeit zu Zeit Problemen beim Ein- und/oder Durchschlafen. Wenn die Schlafstörungen jedoch häufig auftreten und zu deutlichem Leidensdruck führen bzw. sich störend auf die Alltagsaktivitäten auswirken, kann eine Beratung bzw. therapeutische Schritte sinnvoll sein. Schlafstörungen können ein Symptom eines anderen psychischen oder körperlichen Beschwerdebildes, aber auch für sich ein eigenes Beschwerdebild darstellen. Es gibt unterschiedliche Arten von Schlafstörungen, die jeweils eine andere Art von Begleitung erfordern.

 

SchlafstörungBei den verschiedenen Arten von Schlafstörungen kann es zu folgenden Phänomenen kommen:
  • Klagen über Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen oder eine schlechte Schlafqualität
  • übermäßige Schlafneigung oder Schlafanfälle während des Tages
  • der individuelle Schlaf-Wach-Rhythmus verläuft nicht synchron mit dem Schlaf-Wach-Rhythmus der übrigen Bevölkerung (Schlaflosigkeit während der Hauptschlafperiode und vermehrter Schlaf während der Wachperiode)
  • Verlassen des Bettes und Umhergehen während des Schlafs (meist bei Kindern)
  • Erwachen durch einen Panikschrei mit körperlichen Symptomen (meist bei Kindern)
  • vermehrte und wiederkehrende Albträume
  • überwiegendes Beschäftigtsein mit der Schlafstörung und Sorge über deren negative Konsequenzen
  • deutlicher Leidensdruck bzw. störende Wirkung Alltagsaktivitäten

 

Herangehensweise an eine Schlafstörung

Wenn Sie die Vermutung haben, an einer Schlafstörung zu leiden und dadurch Ihr Alltag eingeschränkt und benachteiligt ist, können wir Ihr Erleben und die dazugehörigen Symptome durch ausführliche Gespräche einordnen. Nach einer gründlichen Diagnostik und je nach Art, Ursache und Schweregrad der Schlafstörung kommen verschiedene Therapieansätze in Frage. Grunderkrankungen werden hier vorrangig durch einen Facharzt bzw. Therapeuten behandelt, falls die Schlafstörung ein Symptom einer anderen Erkrankung darstellen sollte. Bei nicht-körperlich bedingten Schlafstörungen haben sich vor allem verhaltenstherapeutische Verfahren bewährt (Wirksamkeit wissenschaftlich belegt). Naturgemäß kann ich Ihnen jedoch kein Heilversprechen geben. Die medikamentöse Begleitung durch einen Facharzt kann sinnvoll sein.

In manchen Fällen reicht eine Schlafhygiene-Beratung aus. Das bedeutet, dass der Betroffene über förderliche und nicht förderliche Bedingungen für einen ausreichend erholsamen Schlaf aufgeklärt wird, damit die Schlafbedingungen optimieren werden können.

Vereinbaren Sie gerne ein Erstgespräch mit mir und wir schauen gemeinsam, wie Ihre nächsten Schritte aussehen könnten.